Sidi Moussa d'Aglou/Marokko - Eintausendundzwei Wellen

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Wenn es in Europa Winter wird - kalt und grau - dann ist es an der Zeit, der Sonne und den Wellen richtung Süden zu folgen. Nach Marokko, dem "Königreich des Westens". In ein Land von beeindruckender Gegensätzlichkeit: Hier die feinen Sandstrände des Atlantik mit seinen konstanten Surf-Bedingungen, dort die hochalpinen Massive des Atlasgebirges. Die lautlosen Weiten der Sahara neben den in Verkehrslärm und Smog erstickenden Metropolen Casablanca und Rabat. Dicke Porsches überholen überladene Eselfuhrwerke in Agadir. Der Eine bereitet am Strand seine spärliche Mahlzeit, bestehend aus zwei Sardinen und einer Kartoffel vom Markt, dem Souk, im traditionellen Gärtopf, der Tagine, zu, während sich der Andere bei McDonalds und Pizza Hut den Ranzen vollschlägt und dabei via IPhone seinen facebook-Account checkt. In der Moschee wird gebetet und abends in der Disco ausgiebig gefeiert. Frauen in voller Verschleierung warten auf den Autobus, wenn Mädels - bauchfrei und mit Minirock - auf dem Moped vorbeirauschen...

Neben der kulturellen Vielfalt, der abwechslungsreichen Landschaft, der unübertroffenen Gastfreundschaft der Einheimischen und deren einzigartiger Küche haben wir uns aber vor allem aus einem Grund für Marokko entschieden: Wellen und Wetter. Mit durchschnittlich 330 Sonnentagen pro Jahr und einer sehr hohen Wellenwahrscheinlichkeit zwischen November und April, steht einem Tausch von heimatlichem Winterfrost gegen sommerliche Wellenpracht nichts im Weg. Perfekte Point-Breaks für den fortgeschrittenen Surfer und geeignete Beach-Breaks für den Anfänger bei Wassertemperaturen um die 20 Grad - das ist Winter in Marokko.

Wir haben in dem kleinen Fischerort Sidi Moussa d'Aglou, ca. 70 Kilometer südlich von Agadir, unsere eigene kleine Surf-Kasbah direkt am Strand gefunden. Etwas abseits des bereits überfüllten Surf-Stretch rund um Taghazoute und Tamrakht, gilt Aglou nach wie vor als Geheimtip unter Surfern. Ein Beachbreak direkt vor der Haustüre und mehrere Reef-Breaks in unmittelbarer Nähe zu unserem Hotel halten sowohl für Anfänger als auch fortgeschrittene Surfer immer eine Welle bereit. Der ca. 1.5 km entfernte Point-Break liefert oft weltklasse Wellen - vor allem in den Wintermonaten. Selbst bei perfekten Wellen sind wir meist alleine im Wasser. Es gilt also: Surfen und Entspannen!

Wetter Info

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November
Beständigkeit
86%
W. Höhe / -periode
7ft / 12sec
Wind
NNO
Swell
NW
Dezember
Beständigkeit
90%
W. Höhe / -periode
8ft / 12sec
Wind
NO
Swell
NW
Jänner
Beständigkeit
95%
W. Höhe / -periode
8ft / 13sec
Wind
NO
Swell
NW
Februar
Beständigkeit
89%
W. Höhe / -periode
7ft / 12sec
Wind
NO
Swell
NW
März
Beständigkeit
90%
W. Höhe / -periode
7ft / 12sec
Wind
NO
Swell
NW

Surfspots

  • Sidi Moussa d'Aglou Plage

    Sidi Moussa d'Aglou Plage

    Der Camino Surf Homebreak: Nur wenige Gehminuten vor unserem Hotel erstreckt sich der lange Sandstrand von Aglou Plage. Mit seinen konsistenten Wellen und dem sanft ansteigenden Sandboden ist dieser Spot ein Garant für lustige Wellen. Vor allem Anfänger und leicht Fortgeschrittene kommen hier voll auf ihre Kosten. Am nördlichen Ende wartet ein Point-Break mit steinigem Riff-Untergrund auf die mutigen Surfer. Zum südlichen Ende findet man einige sehr gut laufende Reef-Breaks.

    Welle Swellrichtung Windrichtung Gezeit Crowds
    Beach-Break (Untergrund: Sand), felsig, Riff, Point Break SW, N N, NO, O alle Gezeiten; am besten Mid-Tide no crowds
  • Oued Massa

    Oued Massa

    Ein weiterer sehr wellensicherer Spot ist der an einer Flussmündung gelegene "Oued Massa". Nur 11km vom Camp entfernt und am Rande des für seine Artenvielfalt bekannten Nationalparks Souss-Massa, verirren sich nur ganz wenige Surfer dorthin. Das volle Potential der Welle entfaltet sich bei schwachem Süd-Ost Wind und nordwestlicher Dünung.

    Welle Swellrichtung Windrichtung Gezeit Crowds
    Flussmündung, Beach- und Riff-Breaks NW S alle Gezeiten keine Crowds
  • Tifnit

    Tifnit

    Tifnit hat für alle was: Ein etwas geschützter Beach-Break für erste Stehversuche neben einem kraftvollen Point-Break und einigen gut-laufenden Reef-Breaks macht Tifnit zu einem Eldorado für Surfer. Ungefähr 20km vom Camino Camp entfernt findet man in Tifnit die besten Bedingungen bei süd-östlichem Wind und einer Dünung aus Nord-West. Nur selten muss man sich die Wellen hier mit anderen Surfern teilen.

    Welle Swellrichtung Windrichtung Gezeit Crowds
    Beachbreak, Point-Break, Reef-Break N, NW/td> S, SO auflaufende Gezeit und Flut keine Crowds
  • Mirleft

    Mirleft

    Etwa 35km südlich vom Camino Camp erstrecken sich um das kleine Künstler- und Musiker-Städtchen Mirleft einige unterschiedlich ausgerichtete Strände, die für viele Wind- und Dünungsrichtungen eine surfbare Welle bieten. Obwohl man immer wieder auf andere Surfer trifft, wird es im Wasser nie voll. Alle Strände haben Sand-Untergrund bzw. teilweise mit Sand überspülten felsigen Untergrund und funktionieren bei Mid-Tide am besten.

    Welle Swellrichtung Windrichtung Gezeit Crowds
    Beach-Break (Sanduntergrund und überspülte Steine) N, NW, W, SW NO, O, SO Mid Tide einige wenige Surfer